Geblitzt!: Sechsstellige Einnahmen der Stadt Plauen durch Verkehrsverstöße

„Wer zu schnell fährt, muss zahlen“ das dürfte jeder Autofahrer schon vor der Fahrschule gewusst haben. Das dagegen vielleicht nicht: Wer in Plauen zu schnell fährt und geblitzt wird, investiert vermutlich mit seinem Bußgeld auch in kommunale Projekte. Fast 59.000 Mal hat es dort im vergangenen Jahr geblitzt. Daraus ergeben sich Einnahmen von mehr als 1,4 Millionen Euro für die Stadt. 2017 waren es gerade mal eine Million Euro. Das Plus hat auch mit neuen Blitzern zu tun. An der Dresdner Straße hat die Stadt Plauen im vergangenen Jahr einen stationären Blitzer eingerichtet. Dort sind auch mit großem Abstand die meisten Verkehrssünder erwischt worden. Zu den 1,4 Millionen Euro kommen noch etwa 330.000 Euro aus Verstößen abseits des fließenden Verkehrs, wie z.B. auf Falschparken. Da sind es 2018 sogar weniger „Knöllchen“ gewesen als im Vorjahr.