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Gastronomie im Lockdown: NGG fordert Mindest-Kurzarbeitergeld

Geschlossene Restaurants, Cafés und Hotels – die Situation des Gastgewerbes ist mittlerweile dramatisch. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten noch einmal ganz deutlich hin und fordert die Einführung eines Mindest-Kurzarbeitergeldes für die Beschäftigten in der Branche. Nach Vorstellung der NGG sollte es mindestens 1.200 Euro im Monat betragen. Die Gewerkschaft geht davon aus, dass die Kurzarbeit im Hofer Land und im Vogtland erneut die Ausmaße des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 angenommen hat. Damals hatten insgesamt 477 gastgewerbliche Betriebe hier in der Region Kurzarbeit angemeldet.

Zusammen mit der Gewerkschaft verdi hat die NGG einen offenen Brief mit der Forderung nach einem Mindest-Kurzarbeitergeld an Kanzlerein Angela Merkel verfasst und auch eine Online-Petition gestartet.

Aufschlüsselung Zahlen:

Stadt Hof:              76 Betriebe in Kurzarbeit (69 Prozent der Betriebe)

Landkreis Hof:      106 (64 Prozent)

Vogtlandkreis:        295 (69 Prozent)

= 477 Betriebe in der Region