Gasthof Fels: Der Streit geht weiter

Nächste Runde im Streit um den Gasthof Fels bei Presseck. Der aktuelle Besitzer hat jetzt seine ausstehende Klagebegründung beim Verwaltungsgerichtshof Bayreuth nachgereicht. Bis vor kurzem hatte er lediglich gegen das Vorkaufsrecht der Landkreise Hof und Kulmbach geklagt, allerdings ohne eine Begründung – da diese aber für eine gültige Klage nötig ist, hat er diese jetzt nachgeliefert. Hof und Kulmbach stützen ihr Vorkaufsrecht auf Artikel 39 des Bayerischen Naturschutzgesetzes. Sie wollen den Gasthof und das Gelände der Allgemeinheit für Erholungszwecke zur Verfügung stellen und aus dem alten Gasthof ein Naturparkzentrum machen. Der Käufer, den man als Größe in der rechten Szene bezeichnen kann, erklärt in der Frankenpost, er wolle im Gasthof Fels in Ruhe leben und keinen „Neonazi-Treff“ einrichten.