Gasthäuser und Hotels: Betriebe leiden trotz Tourismushoch

Dem Gastgewerbe in Oberfranken geht es so gut, wie schon lange nicht mehr. Der Hotel- und Gaststättenverband spricht sogar von einem Rekordjahr 2018, mit einem deutlichen Plus bei den Gästeankünften und Übernachtungszahlen. Weißenstadt etwa hat im vergangenen Jahr mächtig zugelegt.
Der Branche gehe es gut, den einzelnen Betrieben aber schlecht, hieß es beim Neujahrsempfang des Verbandes in Bayreuth. Den Betrieben fehlt es an Mitarbeitern und ganz besonders an Fachkräften, sagt die Bezirksvorsitzende Andrea Luger. Das könne das Gastgewerbe nicht mehr lange mitmachen. Stichwort Wirtshaussterben: auch im Landkreis Wunsiedel stehen viele Häuser ohne Bewirtung da. Lugers Forderung: mit dem Angebot einer dualen Ausbildung für Nachwuchs sorgen. Große Erwartungen setzt sie auch an das geplante Fachkräftezuwanderungsgesetz. Das soll 2020 in Kraft treten.