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Gas-Krise: Schließungen von Heilbädern möglich

Das Freibad in Tirschenreuth hat die Temperatur für die Becken bereits runtergedreht und auch sonst überlegen die Städte und Gemeinden in der Euroherz-Region aktuell, wo sich Energie sparen lässt.
Die massiv steigenden Gaspreise beschäftigen aktuell auch den Bayerischen Heilbäder-Verband. Dessen Vorsitzender ist der Wunsiedler Landrat Peter Berek. Er hat nun zu Bedenken gegeben, dass auch Schließungen der Thermen möglich sind, sollte die Alarmstufe des Notfallplans Gas in Deutschland greifen. Das bedeutet, dass auch Kurorte wie Weißenstadt, Bad Steben, oder Bad Alexandersbad um ihre Bäder bangen müssten. Das sei aber das letzte Mittel, betonte Berek. Schließlich wären auch Gastbetriebe in den Kurorten von möglichen Thermen-Schließungen betroffen und müssten dann selbst dicht machen. Der Heilbäder-Verband fordert von der Politik Lösungen, damit es nicht soweit kommt.

Foto: Unser Foto zeigt den Außenbereich der Therme Bad Steben