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Fürth will rätselhafte Heimschwäche gegen St. Pauli beenden

Fürth (dpa/lno) – Nach der kurzen Weihnachtspause will die SpVgg Greuther Fürth zum Start ins neue Jahr gleich wieder einen Sieg bejubeln. Trainer Stefan Leitl hofft, dass seine Mannschaft am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den FC St. Pauli den Schwung des DFB-Pokal-Erfolges beim Bundesligisten 1899 Hoffenheim in das neue Jahr mitnehmen kann. «Dieses Spiel hat uns schon nochmal mehr Selbstvertrauen gegeben», sagte Leitl am Freitag.

Die Ausgangslage im Auftaktspiel 2021 ist klar: Als Tabellendritte sind die Fürther gegen den Vorletzten klar favorisiert. Leitl sagte jedoch: «St. Pauli ist aus meiner Sicht schon eine Mannschaft, die wir nicht an ihrem Tabellenplatz bewerten. Da kommt etwas auf uns zu – und wir sollten das ernstnehmen.»

Leitl will unbedingt gut in den Januar mit insgesamt sechs Partien starten. Über Punktzahlen will er weiterhin nicht spekulieren. «In der Liga musst du Woche für Woche dein Leistungsmaximum abrufen», sagte er. Rätselhaft ist für ihn die Heimschwäche. Zwei Siege, ein Remis und drei Niederlagen sind zu wenig für einen Aufstiegsanwärter. «Es ist sehr ungewöhnlich, dass wir zu Hause nicht so punkten.» Er glaubt, dass sein Team daheim Erfolge zu sehr erzwingen wolle.

Womöglich stehen gegen die Gäste aus Hamburg Abwehrspieler Mergim Mavraj und Angreifer Branimir Hrgota wieder zur Verfügung. Beide hätten schon wieder Teile des Mannschaftstrainings absolviert. Die Entscheidung werde nach dem Abschlusstraining am Samstag getroffen.

Nach dem Pauli-Spiel steht am Sonntagabend noch ein wichtiger Moment an. Auf der Couch will sich Leitl dann bei der DFB-Pokal-Auslosung überraschen lassen, auf wen das Kleeblatt im Achtelfinale trifft.