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Für Robert Atzorn Partnerschaft eine Art Entwicklungshilfe

Hamburg (dpa) – Schauspieler Robert Atzorn («Unser Lehrer Dr. Specht») rät dazu, bei Problemen in der Partnerschaft die Geduld zu behalten und an sich selbst zu arbeiten. «Ich bin immer seltsam berührt, wenn sich Leute nach ein paar Jahren wieder trennen und so die Chance ihrer Entwicklung und der gegenseitigen Unterstützung dabei wegschmeißen», sagte der 75-Jährige in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

Der TV-Star, der seinen Beruf vor drei Jahren aus eigenem Entschluss aufgegeben hat, führte aus: «Du kannst hundertprozentig davon ausgehen: Wenn du deine Probleme nicht gelöst hast, machst du beim nächsten Partner mit goldenem Griff genau da weiter.» Der erste Schritt sei stets, «total aufzuhören mit Schuldzuweisungen, sondern bei sich bleiben».

Die Geschichte seiner schwierigen menschlichen Entwicklung und der dabei sehr hilfreichen Beziehung zu seiner Frau und Kollegin Angelika Hartung, mit der er seit 1975 verheiratet ist, beschreibt Atzorn in seiner Autobiografie «Duschen und Zähneputzen – Was im Leben wirklich zählt».