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Frühlingshaftes Wetter nach eisigem Winter

München (dpa/lby) – Temperaturen bis zu 17 Grad werden an diesem Februarwochenende in Bayern erwartet, und das ist auch für Meteorologen ein ungewöhnlicher Wetterwechsel: In nur einer Woche steigen damit die Temperaturen von mancherorts mehr als minus 20 Grad Celsius auf knapp 20 Grad an. «Eine Differenz von bis zu 40 Grad gibt es vielleicht alle zehn, zwanzig Jahre mal», sagte Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst am Freitag.

Der Grund seien Luftströme, die sich um 180 Grad drehten. Nachdem laut dem Deutschen Wetterdienst erst eisiger Wind aus Nordrussland nach Bayern kam, ist es nun milde Luft aus Südwesteuropa und Teilen Nordafrikas. Frühlingshaft sollen die Temperaturen noch in der nächsten Woche bleiben – ohne große Unterschiede in den verschiedenen Regionen Bayerns, weil es sich um eine Großwetterlage handele, sagte der Meteorologe.

Dennoch sei es zu früh, den Winter abzuschreiben. Dass es nochmal einen Kälterückfall zum März hin in Bayern gebe, sei sehr sicher, ebenso nochmal Frost, Schnee und Straßenglätte. «Man sollte seine Winterkleidung im Schrank griffbereit halten», sagte Friedrich. Und noch nicht sein Auto umrüsten oder mit dem Pflanzen im Garten beginnen.

In Unterfranken behält die Polizei wie in den vergangenen Wochen beliebte Ausflugsziele etwa in der Rhön und dem Spessart im Blick, sagte Sprecher Björn Schmitt am Freitag. Bei Winterwetter waren dort Parkplätze wegen Ausflüglern völlig überfüllt gewesen. Mit einem übergroßen Ansturm rechnet die Polizei aber nicht.

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