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Frühjahrsaufschwung: Der Arbeitsmarkt im März

Auf dem Arbeitsmarkt in der Euroherz-Region herrscht Frühjahrbelebung. Im März konnten wieder mehr Menschen ihre Arbeit aufnehmen, da sich vieles nach Draußen verlagert. Dennoch: Gerade Jugendliche und Langzeitarbeitslose habens schwer bei der Jobsuche. Die Corona-Pandemie ist auf dem Arbeitsmarkt noch zu spüren.

Die Stadt Hof ist mit einer Quote von 6,9 Prozent trauriger Spitzenreiter bei den Arbeitslosenzahlen in der Region, danach folgt das Vogtland. Der Landkreis Wunsiedel steht im Vergleich zu anderen Landkreisen im Agenturbezirk Bayreuth-Hof auch schlechter dar. Die niedrigste Quote weist der Landkreis Tirschenreuth auf. Insgesamt haben sich die Zahlen im Vergleich zum Vormonat aber verbessert, zum Vorjahreszeitraum aber nicht. Schuld ist die Pandemie und die damit verbundene Unsicherheit bei den Arbeitgeber_innen.

Die Agentur für Arbeit in Plauen zieht zudem Halbjahres-Bilanz zum Ausbildungsmarkt: Demnach sind noch rund 800 Ausbildungsstellen unbesetzt. 520 junge Menschen im Vogtland haben noch keine Ausbildung und damit gute Chancen, noch eine zu ergattern. Allerdings macht ihnen die Corona-Pandemie auch da das Leben schwer: Die Beratungsangebote sind teilweise eingeschränkt, persönliche Gespräche entfallen und viele Unternehmen können derzeit keine Orientierungs-Praktika anbieten. Die Agentur für Arbeit lädt Jugendliche, die Hilfe bei der Suche benötigen, ein sich zu melden – eine Ausbildungsprämie für kleinere Unternehmen soll diese beim Ausbilden unterstützen.