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Frankenwald ist «bayerischer Borkenkäferhotspot»

Regensburg (dpa/lby) – Die Bayerischen Staatsforsten rechnen mit den niedrigsten Borkenkäferschäden seit 2017 im Staatswald. Bereits den vierten Monat in Folge gäbe es in den Bayerischen Staatswäldern deutlich weniger Schäden durch die Insekten als in den Vergleichsmonaten der letzten Trockenjahre, teilte ein Sprecher der Behörde am Montag in Regensburg mit. Wegen des vielen Regens im Mai und Juni ist die Zahl der Borkenkäfer demnach deutlich gesunken, die in den vergangenen Jahren Rekordzahlen an Fichten befallen und zum Absterben gebracht hatten.

Problematisch sei die Borkenkäfer-Situation aber weiterhin in Nordbayern. Den dortigen Frankenwald erklärten die Staatsforsten sogar zum «bayerischen Borkenkäferhotspot». Der heiße und im Norden viel zu trockene August habe dazu geführt, dass sich die Lage in Nordbayern weiter verschärft habe. Im Süden hingegen beruhige sich die Situation, weil die Abwehrkraft der Bäume durch zahlreiche Niederschläge gestiegen sei.