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Franken-Sachsen-Magistrale: Anfang Oktober gibt es ein Treffen in Berlin

Über den Sommer ist mehr Wind in die Angelegenheit gekommen – die regionalen Politiker sehen die Bahnanbindungen bei uns in Gefahr. Die Elektrifizierung dauere zu lange, die Franken-Sachsen-Magistrale gerate in Vergessenheit – so die Warnrufe. Zuletzt hatte man damit schon bei der bayerischen Verkehrsministerin Kerstin Schreyer Erfolg. Sie hat sich mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in Verbindung gesetzt. Anfang Oktober nun wird eine Delegation aus Hochfranken und Sachsen nach Berlin fahren und in Scheuers Ministerium Gespräche über die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale führen. An der Spitze steht der Hofer CSU-Bundestagsabgeordnete Hans-Peter-Friedrich. Aber auch der sächsische Ministerpräsident setzt sich für die Bahnanbindung der Region, natürlich insbesondere Südwestsachsens, ein. Friedrich hofft deshalb, dass sie gemeinsam Druck auf das Verkehrsministerium ausüben können.