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Forschungsprojekt in Hof: Weniger Mikroplastik in Wasser und Fischen

Der Lachs oder die Forelle, aber auch Muscheln und Garnelen. Vieles, was bei uns auf den Teller kommt, stammt mittlerweile aus Aquakulturen. Der Lebensmittelsektor weist eine jährliche Produktion im Wert von 250 Millionen US-Dollar auf. Das Institut für Wasser- und Energiemanagement der Hochschule Hof will Aquakulturen jetzt revolutionieren. Helfen sollen biologisch abbaubare ‚Aufwuchskörper‘ zur Wasserreinigung. Sie könnten konventionelle Reinigungselemente aus Plastik ablösen und damit das Mikroplastik im Wasser, aber auch in den Fischen, reduzieren.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Forschungsprojekt der Hochschule Hof noch bis 2023. Die Schwierigkeit liege in der richtigen Auswahl der Biopolymere und deren Abbaubarkeit im Wasser. In Hof arbeite das Team derzeit an einer Neuentwicklung.