Piktogramme weisen auf eine Böllerverbotszone in Köln hin., © Federico Gambarini/dpa

Forderungen nach Böllerverbot: Reaktionen der regionalen Feuerwehren

Der Feinstaub ist schlecht für die Umwelt und Tiere leiden unter dem Lärm – Schon in der Vergangenheit hat’s immer wieder Diskussionen um ein Böllerverbot an Silvester gegeben. In Berlin ist das jetzt wieder ein Thema. Der Hintergrund: In der Silvesternacht sind dort Feuerwehrleute mit Raketen und Böllern angegriffen worden.
Die Meinungen zum Thema Böllerverbot gehen in der Region auseinander. Der Hofer Stadtbrandrat Horst Herrmann meint: Ein Böllerverbot würde die Feuerwehren generell entlasten, weil es dadurch zu weniger Einsätzen kommt. Das hätten die Feuerwehrleute in den vergangenen zwei Pandemiejahren gesehen, als Feuerwerke nicht erlaubt waren. Sascha Ploss, Sprecher der Feuerwehren im Landkreis Hof, sagt dagegen: Die Böller allein sind nicht das große Problem. Viel problematischer sei die Kombination aus Böllern und Alkohol. Auch der Selber Stadtbrandinspektor Mario Hoffmann ist gegen ein Böllerverbot. Er meint: Solange sich die Menschen an die Herstellervorgaben halten, stellen die Feuerwerkskörper keine Gefahr dar.