© CSU Hof/Wunsiedel

Folgen des Ukraine-Kriegs: CDU/CSU fordert Sofortprogramm für Unternehmen

Die deutschen Wirtschaft bekommt die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs immer deutlicher zu spüren. Der Bund hat die Wachstumsprognose jetzt sogar um 1,4 Prozent nach unten korrigiert. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert deshalb ein Sofortprogramm für Unternehmen. Das schreibt der hochfränkische Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Friedrich.
Die Fraktion fordert die Stromsteuer auf den zulässigen Mindeststeuersatz abzusenken, und auch die Energiesteuer auf das unionsrechtliche Minimum zu reduzieren. Die Umsatzsteuer auf Strom-, Gas- und Fernwärmelieferungen soll zudem für dieses und kommendes Jahr auf sieben Prozent gesenkt werden. Die Union wünscht sich einen Industriestrompreis, um die wettbewerbsfähige Energieversorgung von produzierenden Betrieben zu sichern. Die Unternehmen bräuchten laut der CDU/CSU-Bundestagsfraktion außerdem steuerliche Erleichterungen. Sie fordert verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten sowie vorteilhaftere Verlustverrechnungen. Die Fraktion hat den entsprechenden Antrage in den Bundestag eingebracht. Heute wird er im Plenum diskutiert.