© Mohssen Assanimoghaddam

Fleischindustrie: regionale Bundestagsabgeordnete sollen neuem Gesetz zustimmen

Deutschland schien die Corona-Lage einigermaßen in den Griff bekommen zu haben, da gab es Ende Juni den Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies. In der Folge ist die ganze Branche in die Kritik geraten. Extreme Arbeitsbelastung, Lohnprellerei und die Unterbringung von Leiharbeitern in abrissreifen Behausungen – unter anderem das wird vielen Betrieben vorgeworfen. Zum Beispiel von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Sie fordert die Bundestagsabgeordneten aus Hochfranken und dem Vogtland nun auf, in Berlin für ein Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit zu stimmen. Denn das könne, so die NGG, positive Folgen für die gesamte Region haben. Zuletzt habe es immer weniger Betriebe gegeben, viel werde über Subunternehmen und Leiharbeit geregelt – dadurch sind Arbeitsplätze verloren gegangen. Mit dem geplanten Verbot werde es wohl wieder mehr Stammbelegschaften und bessere Löhne geben und damit auch mehr Steuereinnahmen für die Kommunen, so die NGG.