Fischotter-Problematik: Noch keine optimale Lösung gefunden

Lange galt der Fischotter im Fichtelgebirge als nahezu ausgestorben. In den vergangenen Jahren hat sich das Tier aber wieder in der Region ausgebreitet und macht nun den Teichwirten das Leben schwer. Laut Peter Thoma, Vorsitzender der Kreisgruppe des Bund Naturschutz im Landkreis Wunsiedel, seien teilweise ganze Teiche von den Fischottern leergefressen worden.
Hilfe kommt seitens der Politik zum Beispiel in Form von Zäunen, die um die Teiche herum errichtet werden. Diese sind laut Peter Thoma allerdings keine optimale Lösung:
Die Teichwirte fordern deshalb, die Zahl der Fischotter in der Region zu reduzieren – zum Beispiel durch Bejagung. Weil die Tiere aber nach wie vor als selten und besonders schützenswert eingestuft sind, ist das im Moment nicht möglich.