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Finanz-Jongleur Michael T.: Letztes Mittel Bundesverfassungsgericht

Michael T. ist vor Gericht kein Unbekannter. Der Finanz-Jongleur aus Hof müsste nach einem Urteil aus dem Jahr 2016 wegen Bankrotts und falscher eidesstattlicher Versicherung eigentlich für 4 Jahre ins Gefängnis. Die Revision am Bundesgerichtshof ist bereits gescheitert. Michael T. hat sich deshalb jetzt an das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gewandt, wie die Frankenpost berichtet.

Damit unterstellt er dem Hofer Landgericht in seinem Prozess gegen ihn keinen Verfahrensfehler mehr, sondern die Verletzung seiner Grundrechte.
Verurteilt hatte ihn das Gericht, weil er eine Zahlung von 800 000 Euro vor der Insolvenzverwaltung hatte verstecken wollen und ihr gegenüber auch andere Konten verschwiegen habe. Sollte er diesmal auch vor dem Bundesverfassungsgericht scheitern, gibt es keine legalen Mittel mehr für ihn, um seine Haftstrafe abzuwenden.