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Filmpreis der Stadt Hof für Alfred Holighaus

Hof (dpa) – Für sein Engagement für die Hofer Filmtage ist Alfred Holighaus mit dem Filmpreis der Stadt Hof ausgezeichnet worden. Er habe Hof nach dem Tod des ehemaligen Festivalleiters Heinz Badewitz 2016 unterstützt und den Filmtagen immer zur Seite gestanden, begründete ein Sprecher der Stadt die Entscheidung am Donnerstag. Holighaus (59) war von 2001 bis 2010 Leiter der Berlinale-Sektionen «Perspektive Deutsches Kino» und «German Relations» und danach Geschäftsführer der Deutschen Filmakademie. Seit 2015 ist er Präsident der Spitzenorganisation der Deutschen Filmwirtschaft (SPIO).

In Hof war Holighaus 2016 neben Linda Söffker und dem jetzigen Leiter Thorsten Schaumann im Kuratorium der Filmtage.

Mit der undotierten Auszeichnung würdigt die Stadt seit 1986 Impulsgeber des deutschen Films und Filmschaffende, die dem Festival eng verbunden sind. Zu den früheren Preisträgern zählen Doris Dörrie, Wim Wenders, Tom Tykwer und Caroline Link.

Zum besten deutschen Nachwuchsfilm erklärte die Jury am Donnerstag den Film «Kahlschlag» von Max Gleschinski. Er bekam den mit 10 000 Euro dotierten Förderpreis Neues Deutsches Kino. Gestiftet wird der Preis von Bavaria Film, dem Bayerischen Rundfunk und der DZ Bank. Das Festival endet an diesem Sonntag.