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Feuerwehr und Extremwetterlagen: «In Bayern gut aufgestellt»

München (dpa/lby) – Starkregen, Hochwasser, Hagel- und Sturmschäden: Zunehmende Extremwetterlagen fordern Bayerns Feuerwehren. «Hier gibt es bereits einen breit angelegten Dialog mit allen im Bereich des Katastrophenschutzes tätigen Behörden und Organisationen. Wir sind in Bayern gut aufgestellt, aber selbstverständlich gibt es Verbesserungsmöglichkeiten», sagte Johann Eitzenberger, Chef des Landesfeuerwehrverbandes.

Er denke hier an eine weitere Spezialisierung einzelner Hilfeleistungskontingente oder an die gemeinsame Nutzung der Daten zur Früherkennung von Extremwetterlagen. Auch zusätzliche Ausbildungsangebote seien denkbar. Ein wichtiger Bereich im Zusammenhang mit dem Klimawandel seien auch Wald- und Vegetationsbrände. «Diese Themen voranzubringen, stellt einen Schwerpunkt auch unserer Arbeit im kommenden Jahr dar.»

Grundsätzlich seien Bayerns Feuerwehrleute erfahren und geübt darin, mit Extremwetterereignissen umzugehen und Hilfe zu leisten: «Das ist nichts Neues», betonte Eitzenberger. Die Katastrophenhilfe in Bayern funktioniere gut, die beteiligten Organisationen und Behörden ergänzten sich.

Bayerns Feuerwehren müssen deutlich häufiger zu Technischen Hilfeleistungen ausrücken als zu Bränden. Unter Technischen Hilfeleistungen versteht man beispielsweise Hilfe bei Unfällen, aber auch bei Überschwemmungen oder Sturmschäden. In der Einsatzstatistik 2020 waren 20.000 Brände registriert – und 107.000 Technische Hilfeleistungen.

In Bayern gibt es nach Zahlen des Innenministeriums rund 326.000 aktive Feuerwehrmänner und -frauen, davon sind rund 316.000 ehrenamtlich in 7500 freiwilligen Feuerwehren tätig. Dazu kommen sieben Berufsfeuerwehren sowie etwa 160 Werk- und 50 Betriebsfeuerwehren.

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