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Feuer, Feuer, Feuer: Einsatzkräfte an ihren Grenzen

Feuerland ist der Name für den südlichsten Zipfel Südamerikas. Wer die Meldungen von dieser Woche hört, könnte aber meinen, dass er durchaus auch für Hochfranken gelten könnte. Schon am Mittwoch hatte es zwei größere Brände mit hunderten Einsatzkräften vor Ort gegeben, am Donnerstag ging’s so weiter und gestern sind ganze 500 Notrufe bei der ILS Hochfranken eingegangen.
Die Einsatzkräfte mussten unter anderem nach Schwarzenbach an der Saale, Wunsiedel und Regnitzlosau. Gestern Abend ist dann in Weickenreuth bei Münchberg eine komplette Scheune wegen der Trockenheit abgebrannt. Der Landwirt hatte auf seinem Hänger Heu geladen. Das hat sich plötzlich selbst entzündet und dann sind die Flammen auch auf die Scheune übergegriffen. Dem Landwirt ist nichts passiert. Auch heute und morgen ist die Brandgefahr noch hoch. Die Regierung von Oberfranken lässt deshalb auch weiterhin die Region aus der Luft beobachten, um im Notfall schnell Bescheid zu wissen.