Festnahme im Fall Peggy: Anwalt des Verdächtigen legt Beschwerde ein

Angeblich zehn Stunden Verhör ohne Anwalt – und dabei Druck von der Polizei: Das wirft der Anwalt des Tatverdächtigen im Fall Peggy den Behörden vor. Er hat deshalb Beschwerde gegen den Haftbefehl beim Amtsgericht Bayreuth eingereicht, berichtet der Bayerische Rundfunk. Es gebe keinen Beweis für die Beteiligung an der Tötung Peggys von Manuel S.

Deswegen hatte der 41-Jährige vergangene Woche auch sein Teilgeständnis widerrufen. Er hatte im September noch gestanden, dass er die Leiche der kleinen Peggy aus Lichtenberg vor 17 Jahren verschafft hat.

Für Polizei und Staatsanwaltschaft gilt Manuel S. als Hauptverdächtiger im Mordfall Peggy. Er sitzt seit vergangener Woche in Untersuchungshaft.