Für die Weltklimakonferenz sind etwa 34.000 Teilnehmer ans Rote Meer gereist., © Christophe Gateau/dpa

Fazit zur Weltklimakonferenz: Maßnahmen müssen konkreter werden

Damit ärmere Länder besser mit den Folgen des Klimawandels umgehen können, sollen sie künftig Geld aus einem Ausgleichsfonds bekommen. Das ist das Ergebnis der Weltklimakonferenz, die am Sonntag in Ägypten zu Ende gegangen ist. Viele Kritiker hätten sich aber noch konkretere Maßnahmen gewünscht. So auch die Unterstützer von Fridays For Future in Hof. Bei der Konferenz hätte es mehr darum gehen sollen, wie der Klimawandel eingedämmt werden kann. Stattdessen sei nur Thema gewesen, wie die Länder die schon entstandenen Schäden beheben können. Für Fridays For Future steht aber auch fest, was die Bundesregierung jetzt konkret tun muss:
… so Elias Westerhoff von Fridays For Future in Hof.
Gerade zum Ausbau von erneuerbaren Energien hätte bei der Konferenz noch mehr passieren müssen, sagt Markus Ruckdeschel von der Energieberatung Nordbayern. Das Thema Energiewende wird uns nämlich künftig noch mehr beschäftigen:
Bei der Weltklimakonferenz ist unter anderem ein neuer Ausgleichsfonds beschossen worden. Der soll in ärmeren Ländern die Folgen der Erderhitzung abfedern. Der Beschluss sei schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, so Markus Ruckdeschel. Jetzt komme es auf die Umsetzung an.
In Zukunft werden extreme Wetterphänomene wie Überschwemmungen und Dürren noch häufiger auftreten, so die Einschätzung von unserem Euroherz-Wetterexperten Christian König.