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Fan-Rückkehr in die Stadien – Was passiert mit der Eishockey-Oberliga

Die flächendeckende Fan-Rückkehr in Stadien und Hallen im Profisport hat für geteilte Reaktionen gesorgt. Während die meisten Fußball-Bundesligisten und Basketball-Erstligist Brose Bamberg positiv auf die sechswöchige Testphase mit einer Auslastung von maximal 20 Prozent der jeweiligen Stadion- oder Hallenkapazität reagiert haben, ist man bei der Deutschen Eishockey Liga skeptisch. Man habe sich mehr Unterstützung in diesem für die Vereine wirtschaftlich so existenziellen Bereich erhofft, sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. Man müsse die Entscheidung erst einmal sacken lassen und abwarten, wie die praktische Handhabung erfolgt. Am Montag will er die Konsequenzen aus der Teilzulassung von Fans mit den Clubs diskutieren. Bereits heute wollen sich die Eishockey-Oberligisten wie der VER Selb positionieren. Um 14 Uhr steht eine gemeinsame Videokonferenz aller Oberligisten mit dem Deutschen Eishockey Bund an.