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Fall Peggy: Freilassung von Manuel S. wird immer noch geprüft

Im Fall der ermordeten Peggy prüft die Staatsanwaltschaft immer noch, ob sie Beschwerde gegen die Freilassung des Tatverdächtigen einlegen wird.
„Voraussichtlich werden wir das tun, aber es gibt noch keine endgültige Entscheidung“, sagte Oberstaatsanwalt Herbert Potzel. Der 41 Jahre alte Tatverdächtige Manuel S. aus Marktleuthen war an Heiligabend nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Bayreuth freigelassen worden. Sein Anwalt hatte zuvor Haftbeschwerde eingelegt, weil die Ermittler S. 10 Stunden lang ohne Beisein eines Anwaltes befragt haben sollen. Das Amtsgericht hat einen dringenden Tatverdacht gegen den 41-Jährigen verneint, unter anderem weil er sein Teilgeständnis widerrufen hatte und dieses nun nicht mehr gegen ihn verwendet werden könne. Die Ermittler wiesen in einer im Dezember verbreiteten Stellungnahme darauf hin, dass die Vernehmung des Mannes im September auf Video aufgezeichnet worden sei. Der Beschuldigte habe dabei durchgehend die Möglichkeit gehabt, einen Verteidiger zu kontaktieren. Dieses Recht habe er nicht wahrgenommen