Fall Peggy: Ermittler prüfen weiteres Vorgehen nach Freilassung des Tatverdächtigen

Der Tatverdächtige im Fall Peggy, Manuel S., ist seit Heiligabend wieder frei. Das Amtsgericht Bayreuth hat die Haftbeschwerde seines Anwalts angenommen. Jetzt sind die Ermittler wieder am Zug: Sie wollen nach eigenen Angaben die Entscheidung des Amtsgerichts prüfen, die zur Entlassung des 41-Jährigen aus der Untersuchungshaft geführt hat. Anschließend will die Staatsanwaltschaft Bayreuth entscheiden, ob gegen den Beschluss eine Beschwerde eingelegt wird. Wann das passiert, ist aktuell aber noch unklar.

Manuel S. hatte im September ein Teilgeständnis abgelegt. Er gab an, die bereits tote Peggy an einer Bushaltestelle in Lichtenberg von einer Person entgegengenommen zu haben, getötet haben will er sie aber nicht. Vor zwei Wochen kam S. in Haft, vergangene Woche hatte sein Anwalt dann Haftbeschwerde eingelegt. Seine Aussagen hatte S. widerrufen – die Ermittler sollen ihn beim Verhör angeblich unter Druck gesetzt haben.