Fall Peggy: Ermittler durften Tonaufnahmen von Ulvi K. vorspielen

Im Fall Peggy sind in letzter Zeit vermehrt die Ermittler in den Fokus gerückt. Die Staatsanwaltschaft Würzburg prüft zum Beispiel, ob die Soko Peggy Dienstgeheimnisse verletzt hat. Eine andere Klage ist jetzt vom Tisch. Die kam vom Unterstützerkreis von Ulvi K., der ein ganzes Jahrzehnt wegen Mordes in der Psychiatrie saß.

Das Amtsgericht Bayreuth hält es für rechtsmäßig, dass die Ermittler eine Tonaufnahme von Ulvi einigen Einwohnern von Lichtenberg vorgespielt haben, heißt es in einer Mitteilung. Da es sich um ein Tötungsdelikt handelt, seien alle möglichen Maßnahmen zulässig. Damit hätten die Ermittler auch nicht in die Privatsphäre von Ulvi eingegriffen. Sie müssen die Tonaufnahmen auch nicht rausrücken – schließlich handelt es sich um ein Beweisstück, so das Amtsgericht.

Der geistig behinderte Ulvi soll darin erzählen, dass er Peggy getötet hat. Der aktuell im Fokus stehende Manuel S. soll versucht haben sie wiederzubeleben und dann die Leiche mit abtransportiert haben.