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Fall Peggy: Bundesjustizministerin Barley soll sich persönlich einsetzen

Der Fall Peggy K. ist jetzt auch auf dem Schreibtisch von Bundesjustizministerin Katharina Barley gelandet. Barley hat einen Brief der Unterstützergruppe Ulvi Kulac erhalten, die sich dafür einsetzt, dass der Kriminalfall mit anderen Ermittlungsansätzen untersucht wird. In dem Brief heißt es, der Fall Peggy sei in keiner Weise aufgearbeitet. So werde immer wieder falsch berichtet, dass das neunjährige Mädchen auf dem Heimweg von der Schule verschwunden sei. Schwere Vorwürfe erhebt die Unterstützergruppe auch erneut gegen die Staatsanwaltschaft. Der Behörde gehe es nur darum, einen Täter aus Lichtenberg zu präsentieren. Die Ermittler werden aufgefordert, sich mehr mit der Familie des Mädchens auseinander zu setzen.