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Fahrlehrerprotest: große Teilnehmerzahl in Marktredwitz

Über 30 Fahrzeuge waren heute am TÜV-Zentrum in Marktredwitz vorgefahren. Das Besondere dabei: es waren allesamt Fahrschulautos mit ihren zugehörigen Fahrschul-Chefs. Mit dieser Aktion haben sie auf die aktuelle Situation in ihrer Branche aufmerksam machen wollen, um bei der Politik Gehör zu finden. Fahrlehrer Frithjof Schelenz:

Den Fahrausbildern sind bisher keinerlei Hilfen zugebilligt worden. Viele stehen daher kurz davor, ihren Betrieb zusperren zu müssen, sofern sich am faktischen Berufsverbot nichts ändert. Dieser Protest in der Region soll nicht der einzige bleiben: in den sozialen Medien wird bereits zu einer Fahrt nach München am kommenden Montag aufgerufen. Hier sollen sich alle bayerischen Fahrschulen zu einem Demonstrations-Autokorso versammeln. Ob dieser stattfindet und ob die Fahrschulen aus der EHZ-Reion hier teilnehmen, ist noch nicht bekannt.