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Fachkräftemangel: Locken mit zusätzlichen Feiertagen

Lübeck (dpa/lno) – Für viele Arbeitgeber ist der Reformationstag als neuer gesetzlicher Feiertag ein rotes Tuch. Zu teuer für die Wirtschaft, sagen Kammern und Unternehmensverbände. Ein Unternehmen aus Lübeck geht einen anderen Weg. Die Agenturgruppe MSM.digital mit Standorten in Lübeck, Hamburg, Berlin und Nürnberg führt auch für ihre Mitarbeiter in Norddeutschland die in Bayern üblichen katholischen Feiertage ein. Erstmals kommen die rund 60 Beschäftigten im Norden am 1. November (Allerheiligen) in den Genuss dieser Neuregelung. Ziel sei es, alle Beschäftigten des Unternehmens gleich zu behandeln und dadurch deren Motivation zu fördern, sagt Firmengründer und Geschäftsführer Markus Oeller.