Extra-Gehalt: Sachsen lockt angehende Lehrer aufs Land

Um mehr junge Lehrer für den ländlichen Raum zu gewinnen, erhöht Sachsen den finanziellen Anreiz. Allen Referendaren, die ihren Vorbereitungsdienst in ländlichen Regionen absolvieren, werde künftig zusätzlich zum bisherigen Grundbetrag von knapp 1.500 Euro ein „Anwärtersonderzuschlag“ in Höhe von etwa 1.000 Euro gezahlt. Das teilt das Kultusministerium in Dresden mit. Mit damit fast 2.500 Euro brutto werden sie auch nach Einschätzung der Gewerkschaften zu den bundesweit bestbezahlten Referendaren gehören.

Seit Jahren hat der Freistaat abseits der Ballungszentren Dresden und Leipzig große Probleme, genügend Lehrer zu finden. Laut aktuellen Studien fehlen im Vogtland in den nächsten Jahren rund 30.000 Lehrer – im Moment fällt dort statistisch gesehen jede 10. Unterrichtsstunde aus.