© Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge

Erste Etappe geschafft: Radonkonzentration im Landkreis Wunsiedel erfasst

Das radioaktive Edelgas „Radon“ kann bei geringerer Konzentration sogar eine heilende Wirkung haben. Ist die Konzentration zu hoch, wirkt sich Radon jedoch nachteilig auf die Gesundheit aus. Seit einiger Zeit ist der Landkreis Wunsiedel vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz als Radon-Vorsorgegebiet festgelegt worden. Im Zuge dessen, hat der Landkreis in den vergangenen zwölf Monaten alle Arbeitsplätze im Erd- und Kellergeschoss mit Messgeräten ausgestattet, um die Radon-Belastung zu überprüfen. Damit sei die erste Etappe in Sachen Gesundheitsschutz fast geschafft, schreibt der Landkreis in einer Pressemitteilung. Nun werden die Messgeräte eingesammelt und die Ergebnisse bewertet. Sollten die Ergebnisse den Referenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter unterschreiten, so seien keine weiteren Maßnahmen nötig. Bei Überschreitung werden Maßnahmen zur Senkung der Radonkonzentration erforderlich.