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Erneut Unwetter in der Region: Diesmal trifft es den Landkreis Wunsiedel

Erst die große Hitze und dann das Unwetter: Über Oberfranken haben am Abend die Blitze gezuckt, es gab heftige Regenfälle und Hagel. Besonders stark hat es diesmal den Landkreis Wunsiedel getroffen. Und dabei vor allem Arzberg:

Sagt der Kreisbrandinspektor des Landkreises Wunsiedel, Armin Welzel. Die Menschen saßen in Arzberg teilweise im Café fest. Mit über 300 Mann mussten die Einsatzkräfte anrücken.

Auch in und um Marktredwitz hat das Unwetter Straßen geflutet – so sehr, dass der Stadt die Schilder für Straßensperrungen ausgegangen sind.

Hier noch die offizielle Bilanz des Polizeipräsidiums Oberfranken:

Aufgrund von unwetterartigen Regen und Gewitter kam es zu mehreren Schäden an Gebäuden und Straßen. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Am stärksten betroffen war der Landkreis Wunsiedel mit Schwerpunkt in den Gemeinde Arzberg, Schirnding, Hohenberg/Eger und Röthenbach. Hier liefen viele Keller voll Wasser, ein Öltank schwamm auf und lief aus. Mehrere Schlammlawinen machten Straßen, unter anderem die B 303, unpassierbar. Teile einer Kreisstraße wurde weggespült. Die genauen Schäden sind noch nicht bekannt und bezifferbar. Insgesamt waren 357 Feuerwehrleuten im Einsatz, ferner die Straßenbauämter sowie das Wasserwirtschaftsamt. Die Aufräumarbeiten dauerten die ganze Nacht an.

Im Landkreis Bayreuth waren die Gemeinden Goldkronach, Drosendorf und Hollfeld betroffen. Hier liefen einige Keller voll Wasser und Straßen wurden überspült. In Goldkronacher Stadtteil Nemmersdorf gingen mehrere Schlammlawinen ab. Eine davon ergoß sich über den Dorfplatz.

In Forchheim und Meeder liefen bereits am Nachmittag mehrere Keller voll Wasser.

Die Feuerwehren waren zum Teil die ganze Nacht im Einsatz. Ein genaues Schadensausmaß wird erst bei Tageslicht zu ermitteln sein.