Lieferprobleme gibt es nicht nur bei Nischenprodukten, sondern auch bei gängigen Mittel gegen Bluthochdruck und Diabetes., © Monika Skolimowska/dpa

Erkältungsmedikamente: keine Vorratskäufe notwendig

Fiebersäfte und Fieberzäpfchen für Kinder sind derzeit offenbar ein begehrtes Gut. Einige Ärzte und auch Klinikpersonal raten dazu, sich entsprechend einzudecken, weil es Lieferengpässe geben würde. Diese treten aber nur lokal auf und kommen auch bei anderen Medikamenten öfter mal vor, sagt Filialapothekerin Katrin Wirkner von der Pluspunkt-Apotheke in Hof. Aktuell sieht der Bestand hier noch gut aus, weshalb es keinen Grund für massive Vorratskäufe geben würde:

Vor ein paar Jahren war dieser Effekt auch bei Ibuprofen-Produkten zu spüren, weil die Herstellung hiervon nur noch global an wenigen Standorten erfolgt.
Einzig Elektrolyt-Produkte sind derzeit nicht lieferbar, weil hier vor allem ein TikTok-Trend unter Jugendlichen eine sehr große Nachfrage hervorgerufen hat. Hier rät die Apothekerin bei Bedarf als Ersatz klassische Hausmittel gegen Übelkeit und Durchfall, wie Cola und Salzstangen, zu verwenden.