Ein Windrad steht neben Masten einer Hochspannungsleitung., © Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Energiekrise: Bayernweite Podiumsdiskussion beschäftigt sich mit SuedOstLink

Der Krieg in der Ukraine hat uns zum Umdenken in Sachen Energie gezwungen. Wir können uns nicht länger auf Gas aus Russland verlassen. Wir müssen andere Energiequellen nutzen. Wenn es nach dem Arbeitskreis SuedOstLink Ostbayern geht, in dem sich auch der Landkreis Wunsiedel engagiert, sollten wir uns auch nicht so sehr auf die Energie aus Norddeutschland stützen. Projekte wie die Höchstspannungsleitung SuedOstLink seien daher der falsche Weg. Die Energieversorgung müsse dezentral auf regionaler Ebene ausgebaut werden. Nur so seien die Systeme vor Angriffen von außen relativ geschützt. Um diesen Ansatz und viel mehr soll es bei einer Podiumsdiskussion heute (17 Uhr) in Essenbach bei Landshut gehen. Dabei werden auch die Standpunkte aus der Euroherz-Region in Hinblick auf den SuedOstLink noch einmal zur Sprache kommen.