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Endlagersuche auch im Fichtelgebirge: Entscheidungsprozess geht in nächste Phase

Wohin mit dem radioaktiven Atommüll aus Deutschland? Seit Jahren läuft die Suche nach einem geeigneten Standort für ein sicheres Endlager. Auch das Fichtelgebirge gehört noch zu den insgesamt 90 Gebieten in Deutschland, die das zuständigen Bundesamt untersucht. Jetzt geht der Prozess in die nächste Phase.

Heute (05.02.) beginnt bei dem Verfahren die gezielte Beteiligung der Öffentlichkeit. Zum ersten Mal steht eine dreitägige Fachkonferenz an – in digitaler Form. Ab sofort kann sich jeder Bürger beziehungsweise jede Institution einbringen und mitdiskutieren. Auch Andreas Peterek aus Wunsiedel, der ein Informationsbüro Endlagersuche für Oberfranken leitet, ist mit dabei. Behördenvertreter und Kommunalpolitiker wollen die Fachkonferenz auch verfolgen. Insgesamt sind heuer drei dieser Fachkonferenzen mit Beteiligung der Öffentlichkeit geplant. Bis die Entscheidung für ein Endlager fällt, dauert es voraussichtlich noch zehn Jahre.