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Elternverband: ernüchternde Bilanz zu Inklusion an Schulen

München (dpa/lby) – Der Bayerische Elternverband fordert von der Staatsregierung mehr Geld und Lehrkräfte für die Inklusion von Schülern mit Beeinträchtigungen. Seit 2011 gebe es für Betroffene eine Wahlfreiheit zwischen Förderschule und allgemeiner Schule, «die nach nun ausreichend langer Zeit der Erprobung gezogene Bilanz ist ernüchternd», schrieb die stellvertretende Verbandsvorsitzende Henrike Paede am Mittwoch in einem offenen Brief an Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Sie wiederholte den Wunsch nach Zweitkräften für den Unterricht in Inklusionsklassen. Die von Söder angekündigten 2000 zusätzlichen Lehrer könnten die fehlenden Unterstützungskräfte nicht ersetzen. Der Verband forderte von der Staatsregierung, dass auch Kinder und Jugendliche mit Behinderung von der guten Haushaltslage profitieren sollten.