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Eishockey: Freie Wähler fordern tragfähiges Zuschauerkonzept

Dürfen im kommenden Winter Zuschauer in die Eishallen? Diese Frage muss schnell geklärt werden, fordert der hochfränkische Freie Wähler-Landtagsabgeordnete Rainer Ludwig. Nachdem der Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages beschlossen hat, auch den Vereinen der Eishockey-Oberligen 80 Prozent der corona-bedingten Einnahmeausfälle bei Zuschauern zu ersetzen, geht es jetzt darum, umgehend ein tragfähiges Zuschauerkonzept zu entwickeln.

Dieses Konzept muss deutschlandweit einheitlich sein, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, sagt Ludwig. Man könne nicht bis Ende Oktober warten, denn die Vereine brauchen jetzt Planungssicherheit – schließlich gehen die Verantwortlichen bei den Clubs unter anderem mit der Verpflichtung von Spielern erhebliche finanzielle Verpflichtungen ein. Auch die Frage, ob und wann man mit der Eisbereitung beginnt, ist nicht vergleichbar mit dem Aufwand in anderen Sportarten. Spätestens bis Ende September müssten deshalb konkrete Ergebnisse auf dem Tisch liegen, die dann für alle Clubs verbindlich gelten, so Ludwig. Starre Vorgaben, die von November bis April unveränderbar sind, werde es nicht geben können.

Bei einer für den Nachmittag geplanten Konferenz der Leiter der Senats- und Staatskanzleien der Bundesländer, sollen einheitliche Richtlinien festgelegt werden. Danach will der Deutsche Eishockey Bund die Vereine in einer Videokonferenz über das weitere Vorgehen informieren.