© Bernd Thissen

Trotz 5:3 gegen Augsburg: Eisbären haben Anpassungsbedarf

Berlin (dpa/bb) – Die Eisbären Berlin sind erfolgreich in die Duelle mit den Teams aus der Südgruppe der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gestartet. Beim hart erkämpften 5:3 gegen die Augsburger Panther am Sonntag wurden die Hauptstädter allerdings deutlich mehr gefordert als zuletzt von den Gegnern aus dem Norden. «Wir haben alle gemerkt, dass die Südgruppe wirklich sehr physisch ist und hart spielt», sagte Angreifer Parker Tuomie, der zum 2:0 getroffen hatte. «Die Augsburger haben aggressiv gespielt und einen guten Forecheck. Darauf waren wir vielleicht nicht richtig vorbereitet.»

Dass es für den Spitzenreiter der Nordgruppe trotzdem zum Sieg reichte, lag vor allem an der hundertprozentigen Ausbeute in Überzahl. Alle drei Situationen, in denen sie einen Spieler mehr auf dem Eis hatten, nutzten die Berliner zu Toren. «Natürlich hat unser Powerplay den Unterschied gemacht», sagte Trainer Serge Aubin und lobte insbesondere Verteidiger Ryan McKiernan, der an allen drei Überzahltreffern direkt beteiligt war. «Er arbeitet jeden Tag daran, den Puck aufs Tor zu bringen, und ich freue mich, dass er dafür belohnt wurde», sagte der Kanadier.

Vor dem Auftritt beim ERC Ingolstadt am Mittwoch (18.30 Uhr/Magentasport) hofft McKiernan nun auf weitere Fortschritte. «Ich freue mich auf die neuen Gegner. Aber wir müssen uns auf die Spielweise in der Südgruppe einstellen, die ganz offensichtlich etwas körperlicher ist», sagte er. «Die ersten Spiele gegen jedes Team aus dem Süden sind ganz wichtig, weil sie ein Zeichen für die weiteren Begegnungen setzen.»

© dpa-infocom, dpa:210321-99-914265/3