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Einrichtungsbezogene Impfpflicht: Sachsen zieht erste Bilanz

Es lassen sich kaum noch Menschen gegen das Corona-Virus impfen. Das zeigt der Blick auf die Impfquoten. Menschen, die im Pflege- und Gesundheitsbereich arbeiten, müssen sich seit Mitte März aber eigentlich impfen lassen. Seitdem gilt die einrichtungsbezogene Impfpflicht. Der Freistaat Sachsen hat nun eine erste Auswertung vorgenommen. Elf von 13 sächsischen Gesundheitsämtern haben ihre Daten übermittelt. Demnach konnten etwa 21.700 Menschen keinen oder keinen vollständigen Impfnachweis vorlegen. Die meisten davon kommen aus Dresden. Auf den Vogtlandkreis entfallen davon 941 Personen. Die Hälfte der Personen haben die Gesundheitsämter bereits dazu aufgefordert, einen Nachweis vorzulegen. Allerdings hat noch keines der Gesundheitsämter ein Betretungs- oder Tätigkeitsverbot ausgesprochen. Bußgelder gab es auch noch nicht.