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Einreise per Güterzug: Polizei fahndet nach Flüchtlingen

München (dpa/lby) – Mit einem Hubschrauber hat die Bundespolizei in München nach Menschen im Gleis gesucht. Bei der etwa sechs- bis zehnköpfigen Gruppe handelte es sich nach Angaben der Polizei mutmaßlich um Flüchtlinge.

Aufgeschlitzte Planen an zwei Güterwaggons ließen vermuten, dass die Gruppe, unter der sich auch kleine Kinder befunden hätten, mit dem Zug aus Italien über den Brenner und schließlich nach Deutschland eingereist war, so die Polizei am Donnerstag.

Um eine Gefahr für die Menschen im Gleis auszuschließen, sei der Bahnverkehr im Güterbereich des Münchner Ostbahnhofs am Donnerstagmorgen für etwa eine Stunde eingestellt worden. Es sei der Polizei jedoch nicht gelungen, die Gruppe zu finden. Der Personenverkehr sei nicht betroffen gewesen.

Bereits am Mittwochabend waren etwa zwanzig Menschen auf den Gleisen am Ostbahnhof beobachtet worden. Trotz eines Einsatzes der Bundespolizei war es auch hier nicht gelungen, die Menschen zu lokalisieren.

Zwischen 2017 und 2019 war die Einreise per Güterzug nach Angaben der Bundespolizei «sehr häufig» gewesen. Damals hätten eingereiste Flüchtlinge jedoch den Kontakt zur Polizei gesucht. Somit habe keine Gefahr am Bahnhof bestanden. Heute würden die meisten Flüchtlinge versuchen, vor der Polizei zu fliehen, um in andere deutsche Städte zu gelangen.

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