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Einheitlich und regulär: Oberfränkischer Ministerialbeauftragter verteidigt Bayerns Abiturpläne

Ab einer Inzidenz von 100 gilt in Bayern für die Abschlussklassen eigentlich Wechselunterricht. In Stadt und Landkreis Hof müssen aber auch diese Schülerinnen und Schüler wegen der besonders hohen Corona-Zahlen von zuhause aus lernen. Trotzdem sollen die Abschlussprüfungen wie geplant ablaufen.

Harald Vorleuter ist Schulleiter des Hofer Jean-Paul-Gymnasiums und für alle Gymnasien in Oberfranken zuständig. Er verteidigt im Euroherz-Interview die Pläne des Kultusministeriums. Ziel sei ein der Corona-Situation angepasstes, aber einheitliches, reguläres Abitur. Dennoch warnt er vor den Folgen des monatelangen Distanz- und Wechselunterrichts. Die Schere zwischen leistungsstärkeren und leistungsschwächeren Schülern gehe weiter auseinander, so Vorleuter. In der Schule könnten die Lehrkräfte individuell darauf reagieren. Testkonzepte seien derzeit das wichtigste Mittel, um einen sicheren Schulalltag zu schaffen.