Christopher Clark, Historiker, steht im roten Saal im Rathaus., © Oliver Berg/dpa/Archivbild

Ehrenpreis des Buchpreises geht an Sir Christopher Clark

Der Ehrenpreis des Bayerischen Buchpreises 2022 geht an Sir Christopher Clark. Als exzellenter Historiker schreibe er brillant und äußerst fundiert, besonders auch über die deutsche Geschichte, lobte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Donnerstag. «Sir Christopher Clark erzählt Geschichte höchst anschaulich und lebhaft, als Leser klebt man geradezu an seinen Büchern.» Darüber hinaus bringe er einem breiten TV-Publikum auf unterhaltsame Weise die Bedeutung geschichtlicher Ereignisse für unsere Gegenwart näher.

Der in Australien geborene und im britischen Cambridge lehrende Geschichtsprofessor hatte zuletzt «Gefangene der Zeit: Geschichte und Zeitlichkeit von Nebukadnezar bis Donald Trump» veröffentlicht.

Mit dem Bayerischen Buchpreis sollen die besten deutschsprachigen Neuerscheinungen in den Kategorien Sachbuch und Belletristik ausgezeichnet werden – die Gewinner werden am 10. November live von der Jury gekürt. Darüber hinaus würdigt der Freistaat Bayern mit dem Ehrenpreis ein herausragendes publizistisches Gesamtwerk. Der Bayerische Buchpreis wird vom Landesverband Bayern des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels mit Unterstützung der Bayerischen Staatskanzlei vergeben.