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Ehepaar soll mit Drogen und Impfpässen gehandelt haben

Erding (dpa/lby) – Ein Ehepaar im Landkreis Erding soll Drogen und gefälschte Impfpässe verkauft haben. Ermittler fanden in der privaten Wohnung und in dem Geschäft des 59-Jährigen und der 62-Jährigen Kokain und Marihuana, eine Schreckschusspistole und ein Springmesser, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Zudem stießen die Beamten in der Wohnung auf gefälschte Impfpässe, die eine Corona-Impfung nachweisen sollten. Das Ehepaar wurde nach der Durchsuchung Ende Oktober festgenommen, ein Haftrichter erließ Haftbefehl.

Der 59-Jährige soll mindestens 17 der gefälschten Dokumente von einem Händler in Augsburg gekauft haben, um sie später weiter zu verkaufen. Bei Wohnungsdurchsuchungen im Landkreis Erding Mitte November stellte die Polizei diese Dokumente bei mehreren Käufern sicher. In einem Fall hatte eine 40-Jährige mit dem gefälschten Impfpass ein digitales Impfzertifikat in einer Apotheke erhalten. Die Kriminalpolizei Erding und die Staatsanwaltschaft Landshut ermitteln.

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