Ehemaliger Neonazi-Treff in Oberprex: Erst morgen Gerichtsentscheidung

Ist ein Haus in Oberprex bei Regnitzlosau tatsächlich nur ein Altersruhesitz? Oder war es schon immer für die Aktivitäten Rechtsextremer in der Region gedacht? Mit diesen Fragen hat sich heute das Verwaltungsgericht Bayreuth beschäftigt.
Erst morgen veröffentlicht das Gericht dann seine Entscheidung. Die Mutter des bekannten Neonazis Tony Gentsch klagt, weil das bayerische Innenministerium das Haus in Oberprex vor vier Jahr enteignet hat. Damals hatte es auch den rechtsextremen Versandhandel ihres Sohns eingestampft und zahlreiche Propaganda-Artikel aus dem Haus beschlagnahmt. Auch dagegen richtet sich die Klage. Tony Gentsch behauptet, das sei sein Lebensunterhalt gewesen, die verbotene Gruppierung Freies Netz Süd habe er damit nicht fördern wollen.

Radio Euroherz informiert Sie, sobald ein Urteil feststeht.