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Ehemaliger Hotspot Tirschenreuth: Corona-Studie geht in letzte Runde

Einst Corona-Hotspot – jetzt die niedrigste Inzidenz in ganz Bayern. Der Landkreis Tirschenreuth hat schon einiges in der Pandemie mitgemacht – und das macht ihn auch für Forscherinnen und Forscher interessant. Eine Studie der Universitätskliniken Regensburg und Erlangen untersucht gerade, wie viele Menschen sich tatsächlich angesteckt haben. Jetzt geht es in die letzte Runde.

Die Forschenden haben unter anderem herausgefunden, dass sich während der ersten Pandemiewelle ungefähr 80 Prozent infiziert haben, ohne es zu merken. Eine Auswertung von Daten während der zweiten Welle läuft derzeit. Außerdem hat die dritte Testreihe gerade begonnen, so Studienleiter Ralf Wagner von der Uni Regensburg im Euroherz-Interview. Bei der Auswertung spielen dann auch die neue Teststrategie und die Impfungen eine wichtige Rolle. Mit der Veröffentlichung der Studie rechnet Wagner frühestens in drei Monaten.