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Dobrindt: UN-Flüchtlingshilfe Milliarden-Zusage machen

Berlin (dpa) – CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat sich für finanzielle Unterstützung in Milliardenhöhe zugunsten der UN-Flüchtlingshilfe ausgesprochen, um Geflüchtete aus Afghanistan in Camps in den Nachbarländern unterzubringen.

«Die Fehler von 2015 nicht zu wiederholen, bedeutet auch, dass wir die UN-Flüchtlingshilfe stärker dabei unterstützen, die Fluchtursachen vor Ort zu bekämpfen», sagte er der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Dazu müssen wir Milliarden-Zusagen für die nächsten Jahre machen», sagte er mit Blick auf die Bundesregierung.

Ziel müsse es sein, die deutschen Staatsbürger und afghanischen Ortskräfte auszufliegen. «Es kann aber keine generelle Zusage für die Aufnahme von Flüchtlingskontingenten in Deutschland geben», schränkte Dobrindt ein. «Wir dürfen jetzt nicht den Eindruck erwecken, dass wir die Probleme in Afghanistan in Deutschland lösen könnten. Das würde das Risiko einer Fluchtbewegung nach Europa massiv erhöhen.» In den Jahren 2015 und 2016 waren mehr als 1,1 Million Asylsuchende nach Deutschland gekommen, viele aus dem Bürgerkriegsland Syrien.

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