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DLRG: Weniger Badetote in Bayern

München/Scharbeutz (dpa/lby) – Das Badewetter lockt auch in Bayern viele Menschen ans Wasser – 2018 in bislang 45 Fällen mit tödlichen Folgen. Damit sind im Freistaat in den ersten sieben Monaten vier Menschen weniger ertrunken als im Vorjahreszeitraum, wie die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) am Freitag in Scharbeutz (Schleswig-Holstein) mitteilte. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern liegt Bayern damit allerdings auf dem Spitzenplatz. In Bremen gab es mit drei Opfern die wenigsten Badetoten.

Deutschlandweit kamen 2018 schon 279 Menschen beim Baden ums Leben, das sind 37 mehr als im Vorjahr. 250 Menschen seien an ungesicherten Badestellen im Binnenland ertrunken, sagte DLRG-Sprecher Achim Wiese. Deutlich zurückgegangen ist die Zahl der Opfer an den deutschen Küsten. Starben an Ost- und Nordsee im Vorjahreszeitraum noch 25 Menschen, gab es 2018 bislang acht Tote.