© Landratsamt Wunsiedel

Diskussion um Klinikum Fichtelgebirge: Aufsichtsratsvorsitzender Peter Berek bezieht Stellung

Seit einigen Wochen gibt es eine hitzige Diskussion um das Klinikum Fichtelgebirge. Immer wieder geht es um die verschiedenen Abteilungen und eine mögliche ungerechte Verteilung in den beiden Häusern nach der Corona-Zeit. In Selb ist derzeit eine Spezial-Station für Corona Patienten untergebracht. Jetzt hat sich der Aufsichtsratsvorsitzende und Wunsiedler Landrat, Peter Berek, zu Wort gemeldet: eine kontroverse Diskussion sei wichtig, schreibt er in einer aktuellen Mitteilung, auch in der Öffentlichkeit. Der Schlüssel für eine gute Zukunft des Klinikums liege unter anderem darin, dass man das Haus als EINES sehe. Das Ziel soll aber sein, das Klinikum nicht nur zu erhalten, sondern zu stärken.

Derzeit sei es aber wichtiger, den Fokus auf die Bekämpfung der Corona-Pandemie zu legen. Das bekräftigt auch eine Mitteilung des Klinikums selbst: Es teilt nämlich mit, dass die Lage in der Corona-Pandemie angespannt ist. Schon jetzt werden am Klinikum mehr Covid-Patienten betreut als in den Hochphasen der ersten Welle, heißt es. Man rechne außerdem damit, dass die Zahl der Patienten weiter steigt. Im Moment werden rund 70 Corona-Patienten behandelt – acht davon liegen auf der Intensivstation und zwei von ihnen müssen beatmet werden. Einen Link zu der ganzen Mitteilung findet ihr hier.