Diner-Pleite: Rechtsstreit ist zu Ende

Die Pleite des ehemaligen Fernweh-Diners in Hof ist juristisch aufgearbeitet. Richterin Diana Fritzsche hat das Verfahren gegen zwei der drei früheren Vorstände der Fernweh AG gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt. Nach Ansicht der Justiz muss den Vorständen zwar früh klar gewesen sein, dass die Finanzen in Schieflage waren, doch die persönliche Situation der Beschuldigten verhinderte eine härtere Bestrafung. Wie berichtet, hatte die Hofer Staatsanwaltschaft nach der Diner-Pleite im April 2015 Ermittlungen wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung aufgenommen. Im Oktober 2017 bekamen die drei früheren Vorstände Strafbefehle mit Geldstrafen. Während einer das Urteil akzeptierte, legten die beiden anderen Einspruch ein. Jetzt müssen die beiden Männer bis Dezember jeweils 6.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation zahlen.