Digitalbonus fürs Handwerk: Anträge in der Warteschleife

Corona zwingt uns, einen Großteil unserer Arbeit von zuhause aus oder online zu erledigen – wer da technisch nicht auf dem neuesten Stand ist, hinkt schnell hinterher. So gehts auch dem Handwerk. Für das gibts deshalb seit vier Jahren den sogenannten Digitalbonus der Bayerischen Staatsregierung als Hilfe bei der Digitalisierung.

Der Hofer SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Adelt bemängelt jetzt, dass es zu langsam mit der Bewilligung der Anträge vorangeht. Von knapp 20.000 Anträgen seit Beginn des Programms hat der Freistaat bisher nur in 8500 Fällen einen Zuschuss ausgezahlt. Tausende Anträge sind noch nicht bearbeitet; allein in Oberfranken seien nach Auskunft des Wirtschaftsministeriums noch rund 500 Anträge offen – mitunter noch aus den vergangenen Jahren. Für viele Betriebe bedeute das Warten eine jahrelange Hängepartie, so Adelt. Das Wirtschaftsministerium darf, seiner Meinung nach, nicht zum Bremsklotz werden.